Was ist gesunde Ernährung?

Jeder kann selbst und frei entscheiden, wie er sich ernährt und hat damit entsprechend grossen Einfluss auf seine Gesundheit. Aber im Grunde weiss eigentlich keiner so genau, was gesunde Ernährung in Wirklichkeit ist.

Der menschliche Körper braucht über 40 verschiedene Nährstoffe, um gesund zu sein.


1. Vielfältig Essen
Basis einer gesunden Ernährung ist die Ausgewogenheit in der Auswahl der Lebensmittel. Einseitige und übertriebene Aufnahme einzelner Nährstoffgruppen, bringt keinen langfristigen Nutzen. Achte darauf, deine Nahrungswahl auf die Dauer auszugleichen. Wenn Du ein stark fetthaltiges Mittagessen hattest, waere abends ein fettarmes Essen angebracht. Wenn Du an einem Tag viel Fleisch gegessen hast, entscheide dich am nächsten Tag für Fisch. Nur Vielfalt in der Ernährung hält gesund und sorgt für ausreichende Zufuhr sämtlicher essenzieller Stoffe und Spurenelemente.

2. Viel Flüssigkeit Trinken
Erwachsene sollten mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich nehmen! Noch mehr, wenn es sehr heiss ist oder bei körperlicher Betätigung. Leitungswasser ist natürlich eine gute Flüssigkeitsquelle, aber Vielfalt kann angenehm und gesund sein. Alternative Möglichkeiten sind Säfte, Erfrischungsgetränke, Tee, Kaffee, Milch usw.

3. Viel Obst und Gemüse Essen
Die meisten von uns essen nicht genug Obst und Gemüse, obwohl diese Lebensmittel wichtige, schützende Nährstoffe enthalten. Die ideale Tagesmenge an verzehrtem Obst, Gemüse und an Hülsenfrüchten liegt bei 4-5 Portionen. Eine Portion entspricht ca der Menge einer geballten Faust an Obst oder Gemüse.

4. Der richtige Fettlieferant
Die idealen Fettlieferanten sind Nüsse, Samen sowie kaltgepresste, pflanzliche Öle. Sie alle liefern die für den Körper unerlässlichen ungesättigten Fettsäuren, es sollten hiervon täglich am besten 1-2 EL verzehrt werden.

5. Zucker und Salz reduzieren
Zucker und Salz liegen ernährungstechnisch gesehen am unteren Ende der Werteskala. Schokolade, Süssspeisen oder gesüsste Limonaden haben in einer gesundheitsbewussten Ernährungs nichts verloren. Gleiches gilt für stark gesalzene Speisen. Auch beim Würzen grundsätzlich gesünderer Lebensmittel sollte sparsam mit Salz umgegangen werden.

6. Regelmässig Essen
Das Überspringen von Mahlzeiten, besonders des Frühstücks, kann zu unkontrolliertem Hunger führen. Kleine Zwischenmahlzeiten können helfen, den Hunger zu dämpfen.

7. Bewegen ist das Lösungswort
Eine vernünftige körperliche Aktivität hilft dabei, zusätzlichen Kalorien zu verbrennen. Bewegung ist ausserdem gut für Herz und Kreislauf, für die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden. Mach deshalb körperliche Bewegung zu einem Teil deines Tagesablaufs.

8. Ausgewogenheit ist alles
Es gibt keine „guten“ oder „schlechten“ Lebensmittel, nur gute oder schlechte Ernährungsweisen. Fühle dich nicht schuldig wegen der Nahrung, die Du gerne isst. Die Menge macht das Gift…


Weitere Informationen hierzu findest Du auf der Webseite der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung